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Royal Republic waren in den Wagenhallen Stuttgart

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Royal Republic © About Musïc | Stephanie Bauer

Am Freitagabend läuteten Royal Republic mit ihrem Stopp der Lovecop-Tour in den Stuttgarter Wagenhallen offiziell das Wochenende ein – und das mit Ansage.

Die schwedische Rockband aus Malmö ist nach mittlerweile 16 Jahren Bandgeschichte zu einem echten Publikumsmagneten geworden. Frontmann Adam Grahn ließ es sich im Laufe des Abends nicht nehmen, genau das stolz zu betonen. Kein Wunder also, dass das Konzert in Stuttgart schon seit geraumer Zeit restlos ausverkauft war.

Den Auftakt des Abends übernahm jedoch die Berliner Punk-Pop-Band Alex Mofa Gang, die pünktlich um 20:00 Uhr die bereits gut gefüllten Wagenhallen zum Kochen brachte. Das Publikum hatte sichtlich Lust auf den Abend und unterstützte die Berliner lautstark mit Mitsingen, Tanzen und Klatschen – ein Traum für jede Vorband. Vor dem Song Mann von Gestern aus dem 2024 erschienenen Album Euphorie am Abgrund setzten die fünf Berliner zudem ein klares Zeichen für Gleichstellung und Gleichberechtigung, was mit kräftigem Applaus honoriert wurde. Und wer nach diesem starken Vorgeschmack Lust auf mehr bekommen hat, darf sich freuen: Die Alex Mofa Gang kommt im Rahmen der LA BOUM! 2026 Tour am 09. Oktober 2026 erneut nach Stuttgart.

Nach einer kurzen Verschnaufpause war es dann um 21:10 Uhr so weit: Der Hauptact betrat die Bühne und tauchte die Wagenhallen in grelles Neonlicht. Adam, Hannes, Jonas und Per wurden unter tosendem Applaus und lautem Grölen empfangen und eröffneten ihr Set mit My House vom aktuellen Album Lovecop.

Royal Republic © About Musïc | Stephanie Bauer

Zu Stop Movin’ lieferte Drummer Per ein eindrucksvolles Drumsolo ab, bevor Adam sich erstmals direkt ans Publikum wandte. Unter lautstarken „ROYAL REPUBLIC“-Sprechchören, die immer wieder im Laufe des Abends angestimmt wurden, erzählte er davon, dass sich die Band inzwischen im 16. Jahr befinde – und sie mit ihrer Musik und der Genrezuordnung nach wie vor alle verwirre, inklusive sich selbst. Doch Verwirrung hin oder her: Das Konzept funktioniert, und genau das zählt.

Royal Republic © About Musïc | Stephanie Bauer

Im weiteren Verlauf folgten Songs wie Back From the Dead und der absolute Ohrwurm Full Steam Space Machine, bevor es überraschend ruhiger wurde. Royal Republic legten ihre elektrischen Instrumente beiseite und versammelten sich für einen akustischen Part am Bühnenrand. Für große Begeisterung sorgte dabei ein spontaner Ausflug zu Verdammt ich lieb dich von Matthias Reim, bei dem die Halle geschlossen mitsang. Anschließend gab es eine akustische Version von Boomerang, begleitet von Adam an der Akustikgitarre und Hannes an der Mundharmonika.

Royal Republic © About Musïc | Stephanie Bauer

Doch damit nicht genug: Es folgten weitere Überraschungen in Form von Covers – diesmal wieder elektrisch. Sowohl Venus von Shocking Blue als auch Stayin’ Alive von den Bee Gees fügten sich erstaunlich nahtlos in den Royal-Republic-Sound ein und sorgten für ausgelassene Stimmung.

Royal Republic © About Musïc | Stephanie Bauer

Nach Tommy-Gun verabschiedeten sich die vier Schweden zunächst von den Stuttgartern, kehrten jedoch kurze Zeit später für eine dreiteilige Zugabe zurück. Neben Lazerlove gab es ein letztes Cover – diesmal für alle Metalheads im Publikum: Battery von Metallica.

Mit RATA-TATA und einer finalen Neon-Lichtshow endete das Konzert nach rund 90 Minuten und entließ ein glückliches Publikum in den Freitagabend.

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Die Setlist von Royal Republic in Stuttgart

01. My House
02. LoveCop
03. Getting Along
04. Baby
05. Boots
06. Stop Movin‘
07. Back from the Dead
08. Full Steam Spacemachine
09. Boomerang [acoustic]
10. Venus [Shocking Blue Cover]
11. Stayin‘ alive [Bee Gees Cover]
12. Ain’t Got TIme
13. Fireman & Dancer
14. Tommy-Gun

15. Lazerlove
16. Battery [Metallica Cover]
17. RATA-TATA

 

 

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