Am 17. August 2018 erschien das dritte Album der Slaves bei Virgin EMI/AMF Records. Das Album ist die Reaktion auf die aktuelle Stimmung und Entwicklung in den sozialen Medien. Für sie ist der Hass eine Handlung die ausgelöst wird durch Angst und Liebe. Dieser Gedanke war für die Slaves der Kern des neuen Albums Acts Of Fear And Love.
 

Produziert wurde das Album von Jolyon Thomas, mit dem sie bereits bei ihren früheren Alben zusammen arbeiteten. Jedoch wollten sie mit dem Album einen völlig neuen Weg eingehen, was ihren Sound betrifft. Was jedoch nicht bedeutet, dass sie sich von ihrem knallharten Riffs entfernen. Geschrieben und aufgenommen wurde Acts Of Fear And Love in Brüssel.

Mit dem ersten Song der Platte The Lives They Wish They Had üben Isaac und Laurie ziemlich lautstark Kritik an der Gesellschaft, die sich in den Bann von Social Media und Schein ziehen lässt. Mit einem knallharten Gitarren sowie Drumsolo am Ende des Tracks machen sie deutlich wer was zu sagen hat nämlich sie!

Popularity
Online currency
Insularity
Everybody follow me
In the iron age of darkness,​ everyone’s a fucking artist
Everyone has got something to say
Slaves!
Slaves!
Slaves!

Cut And Run war die erste Single aus Acts Of Fear And Love und hinterlässt mit ihrem prägnanten und mit Höhen und Tiefen spielenden Refrain ziemlich Eindruck.

Mit dem Song Daddy zeigen die Slaves eine neue Seite von sich und schalten einen Gang runter. Inwieweit der Song biografisch ist, weiß man nicht. Jedoch handelt er von einem Vater, der versucht sein Leben in den Griff zu bekommen.

Daddy’s got a new car, driving with the roof down
20 miles an hour, going slow, rolling through the town
Wasted again on these late nights with strange men
Spending like it’s nothing ’cause he don’t know how to make friends
But he’s trying so hard

Unter dem Prädikat ziemlich catchy, stellt sich die Nummer Artificial Intelligence. In ihr gehen Drums und Gitarre ineinander über, spielen miteinander und ziehen sich gegenseitig hoch. Die verzerrte Stimme von Isaac, die den Chorus wiedergibt, bleibt einfach hängen.

Join the congregation
This is an open invitation

Unser Fazit: Die Slaves haben mit Acts Of Fear And Love ihr Können erneut unter Beweis gestellt. Sie haben es drauf Schlagzeug, Gitarre und Gesang unentwegt miteinander zu verknüpfen und daraus typische Oldschool Punk Rock Nummer zu machen. Auf ihrer neuen Platte legen sie dabei zudem aktuelle Themen auf und lassen ihrer Meinung darüber freien lauf. Herausgekommen sind dabei einige Tracks die auch live unfassbare Kracher sein werden und sich somit perfekt in ihre Sets einfügen.
 

Die Tracklist des Albums Acts Of Fear And Love:

01. The Lives They Wish They Had
02. Cut And Run
03. Bugs
04. Magnolia
05. Daddy
06. Chokehold
07. Photo Opportunity
08. Artificial Intelligence
09. Acts Of Fear And Love
 

About Musïc Schulnote: 3

VÖ: 17. August 2018

Mehr zu den Slaves.
 
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